Warum Lagerräume zu mieten durch Corona beliebt wurde

Warum Lagerräume zu mieten durch Corona beliebt wurde

Ein Wohnraum ohne Keller mag sich zunächst einmal wie der Alptraum eines jeden Mieters, Wohnungseigentümer oder Hausbesitzers anhören. Denn auch wenn minimalistische Lebensweisen gerade im Trend sind – je kleiner der Wohnraum, desto mehr ist man auf zusätzlichen Stauraum angewiesen, um Gegenstände zu lagern, die man selten benutzt oder lediglich verwahren möchte. Eine schlaue Lösung für dieses Dilemma ist es, Lagerräume zu mieten. Dabei sollte man vorher organisatorische Überlegungen anstellen, um ein möglichst praktisches Ordnungssystem zu schaffen.

Coronavirus und der Wandel im Wohnraum

SARS-CoV-2 hat unumstritten großen Einfluss auf das Leben in den eigenen vier Wänden genommen. Die größte Veränderung bezüglich des Wohnraums besteht darin, dass Menschen durch Ausgangsbeschränkungen plötzlich gezwungen sind, viel mehr Zeit als zuvor zuhause zu verbringen. Dies gilt einerseits für das Berufsleben – in der Schweiz verdoppelte sich der Anteil der Erwerbstätigen, die mindestens einen halben Tag pro Woche im Homeoffice arbeiten, im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr. Andererseits geht man durch eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten und Kontaktbeschränkungen viel weniger aus dem Haus als vor der Pandemie.

Aufbewahrungsbox Lausanne und Morges

Zusammenrücken ist angesagt

Die daraus folgende intensivierte Nutzung von Wohnraum hat dazu geführt, dass sich Menschen zunehmend beengt fühlen im eigenen zuhause. Räumlichkeiten müssen an die Anforderungen des mobilen Arbeitens angepasste werden. Oftmals steht der provisorisch eingerichtete Heimarbeitsplatz nun im Kinderzimmer neben dem Kinderbett.

Das menschliche Zusammenrücken hat auch dazu geführt, dass sich viele Personen eines Haushalts nun einen Großteil des Tages zusammen in der Wohnung aufhalten. Folglich ist der Einzelne stärker auf einen physischen Rückzugsort innerhalb des Wohnraums angewiesen, um Zeit für sich zu finden.

Hausgemeinschaften im Kanton Zürich haben sich im Zuge der Corona-Pandemie darüber hinaus nicht selten personenmäßig vergrößert, während hingegen das Platzangebot gleichblieb. Vor allem junge Menschen zogen auf beengtem Raum mit Partnern, Freunden oder der Familie zusammen, wenn sie durch die wirtschaftliche Schieflage die eigene Behausung aufgeben mussten.

Ausmisten – den Wohnraum upgraden

Die naheliegendste Lösung ist da, Platz im Wohnraum zu schaffen. Und so haben die Veränderungen im Zusammenleben viele dazu bewogen, sich einer längst überfälligen Aufgabe zu widmen: Ordnung in den eigenen vier Wänden zu etablieren und entbehrliche Gegenstände auszusortieren. Eine Herausforderung jedoch stellte sich mit der Frage: wohin mit der alten Gitarre und dem Strandschirm? Denn längst nicht jedem steht ein Kellerraum zur Verfügung. Die praktischste Lösung ist hier, externe Lagerräume zu mieten – einen sogenannten self storage.

Lagerräume zu mieten ist einfach und schnell

Durch Ordnungsaktionen im Zuge der Pandemie wurden viele darauf aufmerksam, wie einfach und schnell es sich gestaltet, Lagerräume für den privaten Gebrauch zu mieten. Lagerboxen können digital und je nach Bedarf spontan gebucht werden. Damit kann zeitnah auf zusätzlich entstandene Platzbedarfe reagiert werden. Im Gegensatz zu einem Keller, wo es oft zu feucht ist, sind hier auch Kleidungs- oder Schriftstücke vor Schimmel und Geruchsbildung sicher.

Self storage gibt es in vielen größeren Städten wie Spreitenbach und Altstetten, und die Lagerräume in der Nähe des Wohnorts sind jederzeit begehbar. Falls sich an der Wohnsituation etwas ändert, kann man den Lagerraum flexibel wieder kündigen.

Welche Gebrauchsgüter können temporär ausgelagert werden?

Um Raum in der eigenen Behausung zu schaffen, lassen sich viel mehr Dinge temporär auslagern, als es die meisten zunächst annehmen. Da in Lagerräumen kein Staub- und Feuchtigkeitsproblem besteht, können auch anfällige Sachen dort verstaut werden.

Einige Ideen, wie man durch Auslagerung den Wohnraum entlastet und warum es sich folglich empfiehlt, Lagerräume zu mieten:

  • Trennung von Sommer und Winterkleidung: Viele kennen es: der Schrank platzt aus allen Nähten, und man weiß kaum noch wohin mit neuen Sachen. Gleichzeitig nimmt der Winterparka im Sommer ungemein viel Platz weg. Die jahreszeitbedingte Auslagerung von Kleidung schafft Raum im Schrank. Auch selten getragene Kleidungsstücke wie z.B. Karnevalskostüme können ausgelagert werden.
  • Saisonsportgeräte: Ja, das Surfbrett sieht toll aus, so angelehnt an der Wand. Wird der Platz jedoch anderweitig benötigt, ist es in einem self storage sehr gut aufgehoben. Genauso wie zum Beispiel die Ski oder das aufblasbare Schlauchboot.
  • Bücher: Man tendiert man dazu, seine Lieblingsromane immer griffbereit haben zu wollen – und stellt nach einigen Jahren fest, dass man sie sowieso nicht nochmal gelesen hat. Wer sich trotzdem nicht endgültig trennen möchte, für den ist es eine gute Lösung, Lagerräume für seine Privatbibliothek zu mieten.